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Solare Produktionstechnik
Gedruckte Lichtsammler
Nanostrukturierte Solarzellen versprechen niedrigere Kosten.
Noch kann die Photovoltaik nicht mit konventionellen Energieträgern konkurrieren. Solarzellen, bei denen auf Aluminiumfolie gedruckte Nanopartikel Strom generieren, sollen die Erzeugungskosten deutlich senken. Die Technik kommt jetzt auf den Markt.
Um Sonnenstrom billiger zu machen, arbeiten Forscher eifrig an neuen Photovoltaikkonzepten. Ihre neueste Errungenschaft ist eine Solarzelle, bei der anstelle des massiven Siliziums oder eines Dünnschichtabsorbers winzige Nanoteilchen aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS) Sonnenlicht in Strom umwandeln. Die Partikel werden in Lösung gebracht und im Rotationsverfahren auf ein günstiges Aluminiumsubstrat aufgetragen. Das steigert den Durchsatz, also die produzierte Menge pro Zeiteinheit, spart Material und senkt somit die Herstellkosten. Dabei wird die Effizienz nicht geschmälert: Die Nanomodule erreichen elf Prozent Wirkungsgrad – so viel wie gängige CIGS-Dünnschichtpaneele.










