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Solare Produktionstechnik
Solarbranche baut auf Hocheffizienz
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Grund für großen Optimismus gibt es derzeit aber kaum. Chinesische Solarhersteller haben die Nachfrage total überschätzt und riesige Produktionskomplexe für Solarmodule aufgebaut. Nun sorgen massive Überkapazitäten dafür, dass die Preise schneller fallen als die Produzenten ihre Kosten senken können. Schrumpfende Margen haben bereits zahlreiche europäische Hersteller in die Insolvenz getrieben. Außerdem kürzen viele Länder mit Einspeisevergütung für Solarstrom wegen der hohen Förderkosten die Zuschüsse. In Deutschland zum Beispiel soll bei 52 GW installierter Gesamtleistung Schluss sein mit der Unterstützung. Da dieses Jahr bereits über 30 GW Gesamtinstallationen erreicht werden dürften, wird der Förderdeckel vermutlich noch vor 2020 greifen.
Dennoch ist für die Solarbranche nicht alles verloren. „Entscheidend sind jetzt kostensenkende Innovationen, mit denen die Firmen dem Preisverfall leichter trotzen können“, sagt Markus Fischer, Vizevorsitzender der Technologie-Roadmap Fotovoltaik (ITRPV), einer Arbeitsgruppe im europäischen Halbleiterverband Semi. Die Industrie hat sich daher zu raschen Neuerungen entschlossen und in der ITRPV ehrgeizige Ziel festgelegt: Bis 2020 soll der Wirkungsgrad kristalliner Siliziumzellen um drei Prozentpunkte auf bis zu 23 Prozent steigen. Dank des Effizienzgewinns und Siliziumersparnissen sinkt die Lernkurve der Fotovoltaik fortan schneller: Bisher fielen die Kosten um durchschnittlich 20 Prozent pro Jahr, künftig sollen Einsparungen von 29 Prozent erreicht werden.










