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Solare Produktionstechnik
Aufschwung für die Sonnenwärme
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Eigentlich müssten Solarkollektoren ein Verkaufsschlager sein: Seit Jahren klettert der Heizölpreis und kratzte im August erstmals wieder an seiner historischen Höchstmarke von einem Euro pro Liter. Auch bei vielen Verbrauchern ist die Schmerzgrenze erreicht, denn die steigenden Heizkosten reißen immer tiefere Löcher in ihre Budgets. Dennoch zeigen sie wenig Interesse an Alternativen wie der Solarthermie. Zwischen 2008 und 2011 brach der Kollektormarkt um 40 Prozent ein. Und auch dieses Jahr dümpelt der Absatz nur knapp über dem Vorjahresniveau.
Doch das soll sich ändern. In seinem „Fahrplan Solarwärme – Strategien und Maßnahmen der Solarwärme-Branche für ein beschleunigtes Marktwachstum bis 2030“ sieht der Bundesverband Solarwirtschaft die Solarthermie vor starkem Wachstum. Die beiden Marktforschungsfirmen Technomar und Co2online sowie das Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart analysierten die Situation der Firmen fast über ein Jahr hinweg. Ihr positiver Ausblick: Die Solarwärme wird einen großen Beitrag für einen künftig annähernd klimaneutralen Gebäudebestand leisten. Die Branche erreicht eine führende Position im Weltmarkt und erzielt dadurch wachsende Exportanteile, eine höhere Wertschöpfung und mehr Beschäftigung in Deutschland. Dazu wollen die Firmen die Preise bis 2030 um mehr als 40 Prozent senken und den jährlichen Zubau in Deutschland auf 5,7 Gigawatt (GW) solarthermische Leistung versiebenfachen. „Der steigende Ölpreis hilft der Solarthermie weniger als gedacht. Dennoch kann die Branche wesentlich zur Energiewende beitragen, wenn sie jetzt ihre Hausaufgaben macht“, sagt BSW-Geschäftsführer Jörg Mayer.










