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Solare Produktionstechnik

Gute Aussichten für die BIPV

Die gebäudeintegrierte Photovoltaik ist bisher nur eine Nischenanwendung. Doch dank sinkender Preise, höherer Wirkungsgrade und besserer ästhetischer Qualitäten der Systeme wächst das Interesse von Architekten und Baufirmen. Anbieter bringen sich mit Innovationen in Stellung.

 
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  Futuristisch: Das Schulungszentrum des Wechselrichterherstellers SMA versorgt sich komplett selbst mit Strom. Große Solarfenster wandeln Licht in Elektrizität um. (SMA)
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Die Zeiten, in denen nahezu jedes Solarunternehmen ein eigenes Indachmodul präsentierte, sind vorbei. Batterie- und Energiemanagement-Systeme haben die gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) als "Must-have" der Anbieter abgelöst. Doch von der Bildfläche verschwunden ist die Technik nicht. "Die Gebäudeintegration wird noch eine wichtige Rolle spielen", sagt Stefan Hansen vom US-Dünnschichtspezialisten Nanosolar. "Solarzellen benötigen immer weniger Material und werden zunehmend leichter - daher lassen sie sich sehr gut als stromerzeugende Fenster und Fassaden einsetzen." Analysten teilen diese optimistische Einschätzung. Laut einer Studie der US-Marktforschungsfirma Pike Research werden bis 2017 weltweit etwa fünf Gigawatt BIPV-Leistung neu zugebaut. Bisher sind global gesehen nicht mehr als 100 Megawatt BIPV-Projekte installiert. "Die Gebäudeintegration wird eines der am schnellsten wachsenden Segmente der Solarindustrie sein", schätzt Pike Research-Analystin Kerry-Ann Adamson. In Asien-Pazifik, Europa und Nordamerika werde der Bedarf nach integrierbarer Solartechnik am größten sein. Einerseits legten dort Architekten ihre Vorbehalte gegenüber der BIPV immer mehr ab - den Kreativen habe sie bisher als zu unflexibel und zu leistungsschwach gegolten. Andererseits komme in den USA die Baukonjunktur wieder in Schwung. "Dadurch erhalten Solaranbieter Zugang zu völlig neuen Märkten, die ihnen bisher verschlossen blieben", so Adamson.  

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