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Solare Produktionstechnik

Maschinenbauer unter Zugzwang

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Die rückläufige Nachfrage nach Solarmodulen sowie aufstrebende asiatische Anlagenbauer machen den deutschen Photovoltaikausrüstern das Leben derzeit schwer. Um ihre führende Position sicher zu behaupten, wollen sie stärker mit europäischen Zellenherstellern kooperieren. Doch die zieren sich noch.

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Das hört sich nach Erfolg an: 2010 exportierten die deutschen Solarmaschinenbauer, die mittlerweile rund 12000 Mitarbeiter beschäftigten, mehr als 80 Prozent ihres Equipments ins Ausland. Dennoch ist die Stimmung bei den Herstellern von solarem Produktionsequipment derzeit eher gedrückt, denn laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sinken massiv ihre Aufträge. Und das Problem ist nicht nur die allgemeine Nachfrageflaute. Ein Vergleich der VDMA-Zahlen mit einer aktuellen Marktanalyse des internationalen Halbleiterverbands Semi legt den Schluss nahe, dass die Konkurrenz aus China und den USA den deutschen Ausrüstern immer mehr Marktanteile streitig macht.

„Das ist in der Tat so“, sagt Eric Maiser, Geschäftsführer des VDMA Photovoltaik Produktionsmittel. „Chinesische Maschinenbauer bieten inzwischen Equipment für die meisten Prozessschritte bei der Fertigung von Solarzellen an.“ Bisher hatten deutsche Anbieter den Markt für Zellenmaschinen fest im Griff. Ihre Aufgabe sei damit klar, so Maiser: „Wir müssen immer weiter innovieren.“ Halbleiterspezialisten sehen bei den Solarmaschinen noch großes Entwicklungspotenzial. Sie arbeiteten längst noch nicht so effizient wie Anlagen in der verwandten Halbleiterindustrie, sagt SEMI-Manager Carlos Lee. Um Prozesse zu beschleunigen, könnten Maschinen etwa so gebaut werden, dass die Siliziumscheiben seltener von einem Träger auf einen anderen umgeladen werden müssten.

 

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