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Solare Produktionstechnik
Mehr Licht für Solarzellen
Jahrelang rissen Kunden den Photovoltaik (PV)-Hersteller Solarmodule förmlich aus den Händen: Üppige Einspeisevergütungen für Solarstrom in vielen europäischen Ländern trieben die Nachfrage nach Paneelen von einem Rekord zum nächsten. Und so konnten die Unternehmen selbst für einfachste Technik, die sie auf abgeschriebenen Linien in Standardprozessen herstellten, Höchstpreise erzielen.
Inzwischen hat sich der Markt gedreht. Viele Anbieter bleiben auf ihren Modulen sitzen, denn wichtige Länder wie Deutschland oder Spanien haben ihre Solartarife gesenkt und so den Sonnenboom gebremst. Erstmals in der Geschichte der PV prognostiziert der Verband der europäischen Solarindustrie EPIA für 2011 und 2012 einen Rückgang des globalen Markts.
Die Hersteller stehen damit vor einer großen Herausforderung: Sie müssen das Preis-Leistungs-Verhältnis ihrer Produkte rasch verbessern, um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können. Das zwingt sie zu weitreichenden Innovationen.
Zu den neuesten Entwicklungen zählen Zellen, bei denen die Stromanschlüsse auf der Rückseite angeordnet sind, so dass die Frontseite nicht von Kontakten und Stromsammelschienen verschattet wird. Dadurch kann mehr Sonnenlicht eindringen und die Stromausbeute erhöht sich.
Protagonist bei diesen sogenannten Rückkontaktzellen ist der US-Hersteller Sunpower. Seine Zellen wandeln Licht mit einem Wirkungsgrad von 22 Prozent in Strom um, bezogen auf das Modul, das derzeit unter dem Namen „Maxeon“ in den Markt eingeführt wird, immerhin mit 20 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt mehr als Sunpowers bisher gängige Module aus Rückkontaktzellen und ein Viertel mehr als marktübliche Siliziummodule, die aktuell durchschnittlich 15 Prozent Effizienz erreichen.










