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Relaunch: Bystronic glass compact’sealer in 2. Generation

Aus den Unternehmen

Relaunch: Bystronic glass compact’sealer in 2. Generation

14.06.2010

Seit Anfang 2010 arbeitet die KÖWA Isolierglas GmbH aus Wackersdorf mit dem ersten Bystronic glass compact’sealer der zweiten Generation: „Sowohl die Maschinenqualität als auch der schnelle und kompetente Service von Bystronic glass haben uns überzeugt“, erklärt KÖWA Geschäftsführer Klaus Köhler.

Ursprünglich konzipiert war der compact’sealer als Einstiegslösung für die automatische Versiegelung von Isolierglas-Einheiten. Beim Uniglas-Mitgesellschafter KÖWA, einem Isolierglashersteller, der bereits seit fast 40 Jahren in der Branche tätig ist, kann von „Einstieg“ allerdings kaum mehr die Rede sein. Zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme mit Bystronic glass produzierte man bereits seit vielen Jahren auf zwei Isolierglaslinien, von denen die größere erst im vergangenen Jahr modernisiert und mit den neuesten Maschinen von Bystronic glass bestückt worden war. Die kleinere der beiden Linien sollte nun einen neuen Versiegelungsautomaten erhalten, der exakt in die vorhandene Lücke passen sollte. So entschied sich das in Ostbayern beheimatete Unternehmen unter anderem aufgrund der Maschinentiefe für die kompakte Variante des Versiegelungsautomaten. „Bystronic glass konnte gute Referenzen vorweisen und hat uns schließlich nicht nur mit der Maschinentechnologie sondern auch mit der individuellen Beratung durch das kompetente Verkaufsteam überzeugt“, erinnert sich Klaus Köhler.

compact’sealer mit neuen technische Details
Neben den beim compact’sealer bewährten Funktionen wie einem volumengesteuerten und leicht zugänglichen Dosiersystem, einem berührungsfreien Transport durch eine Luftkissenrückwand und einem Schnellverschlusssystem für den raschen Düsenwechsel weist die überarbeitete Maschine einige zusätzliche technische Details auf. Durch den Einsatz einer bereits beim „großen Bruder“, dem Versiegelungsautomaten sealer, verwendeten Blechspachtel, die die Ecken während des Einspritzvorganges verschließt, erreicht man eine wesentlich bessere Eckenqualität. Darüber hinaus sorgt ein zusätzlicher Tastfinger für eine noch genauere Berechnung der benötigten Menge Versiegelungsmaterial – selbst bei einer ungleichen Tiefe im Scheibenzwischenraum ist eine Überdosierung und ein möglicherweise daraus resultierendes Überquellen des Materials somit ausgeschlossen. Eine Spezialbeschichtung am Mischer verhindert das Anhaften des Versiegelungsmaterials und verlängert die Reinigungsintervalle. Durch den Einsatz von Hochleistungswerkstoffen mit außerordentlicher Oberflächengüte verlängert sich außerdem die Lebensdauer der Dosiereinheit.

Kompakt und einfach schnell
Die Mitarbeiter von KÖWA sind vollauf zufrieden mit der Bedienung des neuen compact’sealers. „Dies ist eine völlig neue Maschinengeneration, die uns die Arbeit wesentlich erleichtert“, berichtet Peter Tauber, der zusammen mit Cornelia Krempl die Produktion bei KÖWA leitet und fügt hinzu: „Die Maschine lässt sich über eine 3D-Oberfläche mit Schiebern steuern, das ist sogar mit Handschuhen einfach und genau möglich. Ein Wechsel der Materialfässer ist schnell von nur einem Mitarbeiter durchgeführt und das Spülen der Düse erfolgt nach einfacher Betätigung des Bedienknopfes im Automatikmodus.“ Die Dosierkolben der beiden Materialkomponenten werden während des Mischens synchronisiert. Im Automatikbetrieb lässt sich somit die maximal zur Verfügung stehende Materialmenge nutzen und ein Stopp vermeiden.

„Auf unserer kleineren Linie versiegeln wir Isolierglaseinheiten in zahlreichen Standardgrößen“, berichtet Klaus Köhler, der im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach 3-fach Isolierglaseinheiten verzeichnet hat – von einem 10-prozentigen Anteil im Jahr 2008 auf 25 Prozent in 2009. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, musste der Versiegelungsautomat auch 3-fach Einheiten schnell und gleichzeitig qualitativ hochwertig versiegeln können. „Mit dem compact’sealer haben wir eine Maschine erhalten, die alle unsere Anforderungen perfekt erfüllt“, erklärt Produktionsleiter Peter Tauber. Neben dem kompakten Versiegelungsautomaten arbeitet KÖWA seit letztem Jahr auch mit der eingangs erwähnten, großen Isolierglaslinie von Bystronic glass, auf der das Unternehmen Einheiten bis zu einer Länge von 4,00 m produziert.

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