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Solare Produktionstechnik
Lichtbündelnde Solarmodule
Konzentratorsysteme sorgen für Kostensenkungen in der Photovoltaik.
Nach Silizium- und Dünnschichtmodulen drängt eine dritte Solartechnik auf den Markt: Systeme, die das Sonnenlicht zunächst verstärken und die gebündelte Power anschließend zur Stromproduktion nutzen. Diverse Konzentratorkonzepte konkurrieren um den Platz an der Son ne, das der US-Firma Solaria gilt als eines der viel versprechendsten.
Die IT-Hochburg Silicon Valley wird zum Innovationstreiber in der Photovoltaik (PV): Das Unternehmen Solaria aus dem kalifornischen Fremont startet die Serienproduktion neuartiger flacher Konzentratormodule. Die Spezialisten schneiden fertige Solarzellen in viele kleine Streifen und decken die Lücken mit V-förmigen Plastiklichtleitern ab, die das Sonnenlicht mit doppelter Stärke auf die Siliziumstreifen bündeln. Das spart dank des geringeren Siliziumverbrauchs Kosten, liefert aber trotzdem gute Effizienzen. „Wir liegen mit zwölf Prozent Wirkungsgrad auf Augenhöhe mit normalen Standardmodulen, können aber dank der Halbleiterersparnis 15 bis 30 Prozent günstiger produzieren“, erklärt Solaria-Deutschlandchef Philipp Kunze. Den Branchenriesen Q-Cells hat das Verfahren überzeugt: Die Deutschen haben 50 Millionen Dollar in Solaria investiert und besitzen ein Drittel der Anteile.
Die erste Fabrik, die die Technik in Serie produziert, steht allerdings nicht in Kalifornien oder Deutschland, sondern auf den Philippinen. Dort wendet Vertragspartner Ionics EMS, Hersteller von Elektronikbauteilen, im Auftrag von Solaria die sogenannte „Zellmultiplikationstechnologie“ erstmals industriell an. Dieses Jahr will die Firma ein Megawatt (MW) fertigen, 2010 dann die Produktionskapazität von 25 MW voll auslasten.










